Albert Einstein
Schlüsselfakten
- Publie 4 articles révolutionnaires en 1905 (Annus Mirabilis) dont la relativité restreinte et E=mc²
- Formule la théorie de la relativité générale en 1915, confirmée lors de l'éclipse de 1919
- Reçoit le Prix Nobel de Physique en 1921 pour l'explication de l'effet photoélectrique
- Fuit l'Allemagne nazie en 1933 et rejoint l'Institute for Advanced Study de Princeton
- Cosigne en 1939 la lettre Einstein-Szilard alertant Roosevelt sur le risque de bombe atomique nazie
- Ses équations restent le fondement de la cosmologie moderne et du GPS
Biografie
Albert Einstein, geboren am 14. März 1879 in Ulm in Württemberg, ist zweifellos der bekannteste Physiker der Geschichte. Als Sohn eines jüdischen Kaufmanns aus Süddeutschland wuchs er in München auf, bevor er seiner Familie nach Mailand folgte und sich dann in der Schweiz niederließ, um sein Studium fortzusetzen. Sein Verhältnis zur Schule war ambivalent: Hervorragend in Mathematik und Physik, litt er unter der starren Autorität der deutschen Bildungseinrichtungen. Er erwarb 1900 sein Diplom an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, fand aber mangels guter Empfehlungen zunächst keine Universitätsstelle.
Als Prüfer beim Berner Patentamt führte Einstein in seiner Freizeit die Arbeiten durch, die die Physik revolutionieren sollten. Im Jahr 1905 — seinem "Annus Mirabilis" — veröffentlichte er vier bahnbrechende Artikel in den Annalen der Physik: die Erklärung des Photoeffekts (für die er den Nobelpreis erhalten sollte), die Theorie der Brownschen Bewegung, die spezielle Relativitätstheorie und die berühmte Gleichung E=mc², die die Äquivalenz von Masse und Energie etabliert. Diese Beiträge veränderten unser Verständnis von Licht, Zeit, Raum und Materie grundlegend.
Im Jahr 1915 vollzog Einstein mit der Veröffentlichung seiner allgemeinen Relativitätstheorie einen weiteren entscheidenden Schritt. Sie beschreibt die Gravitation als eine durch die Masse von Körpern verursachte Krümmung der Raumzeit. Diese Theorie wurde während der Sonnenfinsternis von 1919 auf spektakuläre Weise bestätigt: Sternenlicht wird tatsächlich durch die Masse der Sonne abgelenkt. Einstein wurde über Nacht zur Weltberühmtheit. Er erhielt den Nobelpreis für Physik 1921, nicht für die Relativitätstheorie, sondern für die Erklärung des Photoeffekts, der die Grundlage der Quantenmechanik bildete.
Der Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland zwang Einstein, der jüdischen Glaubens war, 1933 zur Flucht. Er fand Zuflucht in Princeton, USA, wo er dem Institute for Advanced Study beitrat. Im Jahr 1939 unterzeichnete er gemeinsam mit Leo Szilard einen Brief an Präsident Roosevelt, in dem er ihn auf die Möglichkeit hinwies, dass Nazideutschland eine Atombombe entwickeln könnte. Dieser Schritt trug zur Einleitung des Manhattan-Projekts bei, obwohl Einstein selbst nicht an der militärischen Nuklearforschung teilnahm. Als überzeugter Pazifist bedauerte er bis zu seinem Lebensende die zerstörerische Nutzung seiner Entdeckung.
Albert Einstein starb am 18. April 1955 in Princeton und hinterließ ein Werk, das die moderne Physik weiterhin prägt. Seine Relativitätstheorien bleiben der Referenzrahmen für Kosmologie, Teilchenphysik und GPS-Technologie. Sein Name ist zum Synonym für Genie geworden, und sein Denken — das Intuition, Vorstellungskraft und Strenge verbindet — bleibt ein Vorbild für Wissenschaftler in aller Welt.