Leonardo da Vinci

1452 – 1519 Kunst Frühe Neuzeit

Schlüsselfakten

  • Apprenti chez Verrocchio à Florence dès 1466 ; surpasse son maître dès ses débuts
  • Peint La Cène (1495-1498) au couvent Santa Maria delle Grazie de Milan, chef-d'oeuvre de la composition narrative
  • Auteur de la Joconde (vers 1503-1506), tableau le plus célèbre et le plus visité du monde
  • Conçoit des machines volantes, un ancêtre du tank et du sous-marin dans ses carnets d'ingénieur
  • Réalise des planches anatomiques sur cadavres d'une précision inégalée pour l'époque
  • Invité en France par François Ier en 1516, meurt au Clos-Lucé (Amboise) le 2 mai 1519
  • Ses carnets (plus de 7 200 pages) anticipent de nombreuses inventions des XIXe et XXe siècles

Biografie

Leonardo da Vinci wurde am 15. April 1452 in Vinci, Toskana, als unehelicher Sohn eines Notars und einer Bäuerin geboren. Als absolutes Sinnbild des Renaissance-Ideals war er gleichzeitig Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur, Anatom, Musiker und Mathematiker. Kein anderer Mensch seiner Zeit umfasste so viele Disziplinen mit gleichem Genie.

Mit vierzehn Jahren übergab ihn sein Vater der Werkstatt des florentinischen Meisters Andrea del Verrocchio, wo er seinen Mentor schnell überflügelte. Florenz, unter dem erleuchteten Mäzenatentum von Lorenzo de' Medici, war ein Ideenschmelztiegel. Dort begründete Leonardo seine Methode: die rigorose Beobachtung der Natur. Seine Notizbücher, mit der linken Hand in Spiegelschrift verfasst, häufen Tausende anatomischer, botanischer, hydraulischer und mechanischer Skizzen an.

1482 trat er in den Dienst von Ludovico Sforza, Herzog von Mailand, als Hofingenieur. In Mailand malte er das Abendmahl (1495-1498). Nach dem Fall der Sforzas malte er die Mona Lisa (um 1503-1506). 1516 lud ihn Franz I. nach Frankreich ein und bot ihm das Schloss Clos-Lucé bei Amboise an, wo er seine letzten Jahre verbrachte.

Leonardo da Vinci starb am 2. Mai 1519 in Amboise und hinterließ weniger als zwanzig vollendete Gemälde, aber einen immensen Einfluss. Seine Notizbücher zeigen einen Mann, der Flugzeug, U-Boot und Dampfmaschine Jahrhunderte vor ihrer Erfindung entworfen hatte. Er bleibt das universelle Symbol des polymathischen Genies.