Julius Cäsar
Schlüsselfakten
- Conquête de la Gaule entre 58 et 50 av. J.-C. (De Bello Gallico)
- Franchissement du Rubicon en janvier 49 av. J.-C. : début de la guerre civile
- Vainqueur de Pompée à Pharsale en 48 av. J.-C.
- Nommé dictateur perpétuel de Rome
- Assassiné aux Ides de mars 44 av. J.-C. par Brutus, Cassius et leurs partisans
Biografie
Um das Jahr -100 in Rom als Sohn einer patrizischen Familie mit bescheidenen Mitteln geboren, zeigte Julius Caesar von Jugend an außergewöhnliche Begabungen als Redner, Jurist, Schriftsteller und Militärstratege. Er wuchs in einer Republik auf, die von den Rivalitäten zwischen Sulla und Marius zerrissen war, und lernte früh, dass der Aufstieg zur Macht sowohl Kühnheit als auch Klugheit erforderte. Sein Aufstieg verlief rasch: Quästor, Ädil, Pontifex Maximus und schließlich Konsul im Jahr -59, stets gestützt auf geschickt geknüpfte Allianzen mit Pompeius und Crassus im ersten Triumvirat.
Zwischen -58 und -50 führte er die Eroberung Galliens an und unterwarf Dutzende von Stämmen in außergewöhnlich gut organisierten Feldzügen. Die Schlacht bei Alesia im Jahr -52, in der er Vercingetorix besiegte und gefangen nahm, markierte das Ende des gallischen Widerstands und besiegelte seinen militärischen Ruhm. Seine "Commentarii de Bello Gallico" sind zugleich ein historisches Zeugnis und ein meisterhaftes Propagandainstrument, das sein Bild als unbesiegbarer Feldherr in ganz Rom verbreitete.
Im Januar -49 überschritt er mit seinem Heer den Rubikon und löste damit den Bürgerkrieg aus. Er besiegte Pompeius bei Pharsalos (-48), verbündete sich in Ägypten mit Kleopatra und triumphierte in Afrika und Spanien. Zum Diktator auf Lebenszeit ernannt (-44), leitete er weitreichende Reformen ein: den julianischen Kalender, die Gründung von Kolonien, die Ausweitung des römischen Bürgerrechts auf die Provinzen und die Neuorganisation des Staatswesens. Rom begann sich in ein Imperium zu verwandeln.
Die Iden des März im Jahr -44 beendeten sein Leben: Brutus, Cassius und etwa zwanzig Senatoren versetzten ihm 23 Dolchstiche in den Säulengängen des Pompeiustheaters. Sein Tod stellte die Republik, die seine Mörder retten wollten, nicht wieder her; vielmehr löste er neue Bürgerkriege aus, die schließlich zur Machtübernahme des Augustus und zum Kaiserreich führten.
Sein Erbe überdauert die Jahrhunderte. Die Titel "Kaiser" und "Zar" leiten sich unmittelbar von seinem Namen ab. Der julianische Kalender bestimmte die westliche Welt sechzehn Jahrhunderte lang. Als Vorbild für Eroberer und Staatsmänner aller Epochen verkörpert Julius Caesar den transformativen Ehrgeiz vereint mit politischem und militärischem Genius.