Abraham Lincoln

1809 – 1865 Politik Neuzeit

Schlüsselfakten

  • Né dans une cabane en rondins au Kentucky en 1809, avocat autodidacte de l'Illinois
  • Élu 16e président des États-Unis en novembre 1860, première élection d'un républicain
  • Signe la Proclamation d'Émancipation le 1er janvier 1863, déclarant libres les esclaves des États rebelles
  • Discours de Gettysburg (19 novembre 1863) : «que les gouvernements du peuple, par le peuple et pour le peuple ne disparaissent pas de la Terre»
  • Maintient l'Union durant la guerre de Sécession (1861-1865) : 620 000 morts, la plus meurtrière guerre américaine
  • Assassiné au théâtre Ford à Washington le 14 avril 1865 par John Wilkes Booth, cinq jours après la capitulation des Confédérés

Biografie

Abraham Lincoln wurde am 12. Februar 1809 in einer Blockhütte in Hardin County, Kentucky, als Kind einer armen Pionierfamilie geboren. Seine Kindheit war von Armut, wiederholten Umzügen — zunächst nach Indiana, dann nach Illinois — und vom Tod seiner Mutter Nancy Hanks geprägt, die starb, als er gerade neun Jahre alt war. Als Autodidakt brachte er sich das Lesen selbst bei und erlernte das Recht durch das Studium von Rechtsbüchern im Schein eines Kaminfeuers. Mit dreiundzwanzig Jahren wurde er in die Gesetzgebende Versammlung von Illinois gewählt; mit einunddreißig war er ein angesehener Anwalt in Springfield.

Als er 1847 als republikanischer Abgeordneter aus Illinois in den Bundeskongreß einzog, machte Lincoln durch seine Opposition gegen den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und gegen die Ausweitung der Sklaverei in die neuen Territorien auf sich aufmerksam. Seine mündlichen Debatten mit Senator Stephen Douglas im Jahr 1858, bekannt als die Lincoln-Douglas-Debatten, verschafften ihm landesweite Bekanntheit, obwohl er die Senatswahl verlor. Diese Debatten stellten die grundlegenden Fragen, die Amerika zerrissen: Kann eine Nation halb frei und halb versklavt bestehen?

Im November 1860 zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt — auf einem Programm gegen die Ausweitung der Sklaverei —, löste Lincoln noch vor seiner Amtseinführung im März 1861 die Sezession von elf Südstaaten aus. Der Bürgerkrieg brach am 12. April 1861 mit dem Konföderiertenangriff auf Fort Sumter aus. Lincoln leitete persönlich die Kriegsanstrengungen, wählte seine Generäle und hielt die politische Einheit des Nordens trotz erbitterten Widerstands aufrecht. Am 1. Januar 1863 unterzeichnete er die Emanzipationsproklamation, die die Sklaven in den Rebellenstaaten für frei erklärte und den Krieg in einen moralischen Kreuzzug zur Abschaffung der Sklaverei verwandelte. Seine Rede in Gettysburg (19. November 1863) gilt als eine der größten Reden der Weltpolitikgeschichte.

Im November 1864 wiedergewählt, erlebte Lincoln die Kapitulation des Konföderiertengenerals Robert E. Lee in Appomattox am 9. April 1865. Fünf Tage nach Kriegsende wurde er am 14. April 1865 im Ford's Theatre in Washington vom konföderierten Schauspieler John Wilkes Booth erschossen. Er starb am folgenden Morgen.

Abraham Lincoln gilt heute als der bedeutendste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Er bewahrte die Einheit der Nation und beendete die Sklaverei — um den Preis seines eigenen Lebens. Sein Image — der «ehrliche Abe», der aus der Armut aufgestiegen war, um den amerikanischen Traum zu verkörpern — ist bis heute ein weltweites Symbol für Demokratie und Gleichheit.